RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#1 von Sakuraa , 14.06.2010 00:57


Also

Ich habe nach langer Zeit wieder mal meine alten Kurzgeschichten rausgesucht und bemerkt, dass ich eine eventuell noch ausbauen könnte, und da ich im Moment oft bei Ämtern oder ähnlichem sitze und lange Wartezeiten hab, habe ich mich beschlossen mich mal daran zu versuchen.

Nun habe ich ein Storboard erstellt mit den Titeln der Kapitel und dem ungefähren Aufbau.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr euch die Zeit nehmen könntet euch das Storyboard einmal durchzulesen und mir einen kurzen Kommentar da zu lassen.

Viele liebe Grüße eure Sakura

______________________________Storyboard_____________________________

Schwere Zeit
...ein Mädchen zwischen Himmel und Hölle...

Epilog
(Beschreibung einer einsamen Schulszene)

1. Ein Mädchen namens Kyoko
2. Eine tolle Familie?
3. Freunde? - Nein, danke!
4. Eine trostlose Welt
5. Überraschendes Verhalten

(diese 5 Kapitel geben eine Einführung in Kyokos Seelenleben)

6. Die Klasse
7. Die Neue
8. Ein Lichtschein von Wolken verdeckt
9. Eine Freundin für Kyoko

(diese 4 Kapitel Erzählen von der Ankunft und der Annäherung von Mia, Kyokos erster Freundin)

10. Was will der denn?
11. Ein Schwarm für Mia?
12. Stechende Nadeln
13. Ein Schwarm Glühwürmchen

(in diesen 4 Kapiteln tritt Yustin, einfach nur Yuu genannt in die Freundschaft ein und wirbelt Kyoko etwas auf XD)

14. Eine schöne Zeit
15. Das Ungeheuer namens Neid
16. Eine Entscheidung muss her
17. Über Intrigen & Freundschaft
18. Schwere Folgen

(in diesen Kapiteln steht die Freundschaft der drei stark unter Druck. Nach ihrer Entscheidung werden auch Mia und Yuu von der Klasse geschnitten)

19. Verzweiflung
20. Ein trauriger Schulausflug

(in diesen beiden kapiteln hat Kyoko Angst um ihre Freunde und distanziert sich von ihnen ohne ihnen zu sagen warum)

21. Ein Unfall
22. Perfekte Teamarbeit
23. Eine Nacht in der Höhle?
24. Strahlender Mondschein am trostlosen Himmel

(in diesen Kapiteln ändert sich etwas. Elisa, die als Anführerin der anderen Mädchen gegen Kyoko gibg gerät in gefahr und Kyoko Mia und Yuu versuchen sie zu retten, aber trotz guter
25. Elisas Verwirrung
26. Die Erkenntnis
27. Ein Neuanfang
28. Das Schulfest

( in diesen Kapiteln wird Elisas sinneswandel und der nun positive verlauf dargestellt)

Epilog
(kyoko blickt auf diese Zeit zurück und erzählt was danach passiert ist)


Nun, was haltet ihr von dieser Story?
Bitte sagt mir eure Meinung^^



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RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#2 von Sakuraa , 14.06.2010 00:59

Da ich nun schon angefangen habe, werde ich auch die kapitel posten.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr sie euch durchlesen könntet und mir ein kurzes Feedback geben könntet.

Es ist einfach so:

Wenn es sterbenslangweilig ist oder mein Schreibstil schelcht ist, dann brauche ich nicht weiter zu schreiben.
Sollte es aber nicht (zu) schlecht sein, werde ich mir Mühe geben und weiter schreiben.

Danke im Vorraus Sakura*Kuromi



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RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#3 von Sakuraa , 14.06.2010 02:43

Prolog

Es war ein normaler Tag.

Ich schaute aus dem Fenster meines Klassenzimmers. Draußen war schönes Wetter, doch ich saß auf meinem Platz und sollte rechnen.
Obwohl wir erst Frühling hatten, strahlte die Sonne hell vom Himmel. Wirklich Lust zu rechnen hatte ich nicht.

Frau Rekke, eine noch recht junge Lehrerin, schaute mich ernst an. Wie immer hatte sie ihr graues Kostüm mit dem knielangen Rock an und dazu die unvermeidlichen Lederpumps.
Meistens hatte sie ihr braunen, fransig geschnittenen, schulterlangen Haare zu einem Dutt hochgesteckt, doch heute hatte sie ihre Haare zu einem lockeren Pferdeschwanz gebunden.

"Wenn du genug Zeit hast um aus dem Fenster zu schauen, hast du die Aufgabe doch sicherlich schon gelöst. Also verrate uns bitte das Ergebniss und schreibe die Aufgabe an die Tafel, Kyoko!", sagte sie spitz.
Ich blickte auf.

Natürlich hatte ich die Aufgabe nicht gelöst. Ich hatte ja noch nicht einmal mit der Aufgabe begonnen!
Ich schaute auf mein Heft und schwieg.

"Nun?", fragte sie, als ich keine Antwort gab: "Willst du etwa nicht nach vorne gehen? Von deinem Platz aus kannst du wohl kaum an die Tafel schreiben.".
Wiederwillig nahm ich mein Heft, stand auf, ging zur Tafel und schrieb die Aufgabe ab. Ich wusste, dass es keinen Sinn hatte so zu tun als hätte ich sie gelöst, denn ich wusste ja noch nicht einmal wie ich anfangen sollte.

"Was ist?", fragte Frau Rekke, als ich zögerte: "Oder hast du sie noch gar nicht gelöst?". Ich schüttelte den Kopf. "Dann schau auch nich in der Weltgeschichte herum!", schimpfte sie: "Geh auf deinen Platz!".

Ein paar aus meiner Klasse kicherten bereits. Na toll, nun hatte ich mich also wieder einmal blamiert.

Mit gesenktem Kopf machte ich mich auf den Weg zu meinem Platz.
Die Anderen kicherten nun lauter, doch ich versuchte es zu ignorieren, was mir auch gelang, bis ich mich plötzlich auf dem Boden wieder fand.

Ich schaute hoch und sah in Elisas lachendes Gesicht. Sie hatte mir ein Bein gestellt und lachte nun. "Oh Kyoko, erst bist du zu blöd eine einfache Matheaufgabe zu lösen und nun kannst du noch nicht einmal geradeaus gehen. Bist du sicher, dass mit deinem Hirn alles in Ordnung ist?", fragte sie gehässig.
Die Klasse johlte vor lachen.

Ich weiß nicht warum, aber sie kann mich nicht leiden und das zeigt sie auch ganz offen. Sie ist hübsch und beliebt. Sie hatte nicht lange gebraucht, bis die ganze Klasse hinter ihr - und gegen mich - stand.
Natürlich gingen nicht alle gegen mich. Zwei oder Drei hielten sich heraus, doch den Rest der Klasse bereitete es außerordentlich viel Vergnügen mich zu ärgern oder bloßzustellen.

"Lass den Quatsch Kyoko und geh endlich auf deinen Platz!", sagte Frau Rekke. Sie hatte nicht gesehen, dass Elisa mir ein Bein gestellt hatte.
Elisa war nicht auf den Kopf gefallen und schaffte es immer von den Lehrern nicht gesehen zu werden.

Wenn ich dann zu einem Lehrer ging um mich zu beschweren, stand immer Aussage gegen Aussage und immer schaffte sie es `Zeugen`vorzuweißen, welche angeblich gesehen hatten, dass sie nichts getan hatte.
Mit der Zeit glaubten die Lehrer ich würde mir das nur ausdenken um ihr ärger zu bereiten.

Ich hoffte also schon lange nicht mehr auf Hilfe von den Lehrern.
Also stand ich auf, lächelte, entschuldigte mich und ging auf meinen Platz.

Ich fühlte mich miserabel und wünschte mir, die Schule währe bald zu Ende.
Frau Rekke ließ mich für den Rest der Stunde in Ruhe. Vermutlich wollte sie nicht, dass ich noch einmal ihren Unterricht störe.

Schließlich klingelte es zur Pause, Frau Rekke nannte unsere Hausaufgaben und verließ den Saal.
Nun kam Leben in die Klasse und alle Schüler mischten sich bunt untereinander. Die Einen verließen zu mehreren das Klassenzimmer und die Anderen standen oder saßen in Gruppen beieinander.

Ich blieb alleine.
Meistens ignorierten sie mich. Jeden anderen hätte das verletzt, doch ich freute mich darüber.
Diese Isolation war jedenfalls einfacher zu ertragen, als wenn sie gemeinsam ihrem Hobby nachgingen: mich zu erniedrigen.

Doch den Vorfall im Unterricht hatten sie natürlich nicht vergessen und sie schauten immer wieder zu mir und lachten.

Als nichts weiter geschah hatte ich die Hoffnung es würde dabei bleiben, nahm mein Buch und las.
Ich hatte mich in mein Buch vertieft und sie schon fast vergessen, als plötzlich ein Eimer Wasser über mir ausgeschüttet wurde.

Alle schauten mir lachend nach, wie ich mich klatschnass zur Toilette begab.

Ich versuchte es nicht zu schlimm zu sehen, während ich mich bemühte meine Kleider und meine Haare wenigstens ein bisschen zu trocknen.
"Ich bin zwar klatschnass, doch es ist bereits Frühling und die Sonne scheint. Ich werde mir also wahrscheinlich keine Erkältung holen und nach dieser Sache werden sie vielleicht genug haben und mich in ruhe lassen...", so sprach ich mir weiter Mut zu bis es klingelte und ich wieder zurück in das Klassenzimmer lief.

Als ich eintrat brach wieder ein lauter Lachschwall hervor.

Es war wirklich ein ganz normaler Tag...





____________________________________________________________Das ist nun also mein Prolog.

Über Kommentare und Kritik würde ich mich sehr freuen^^

[ Editiert von Sakuraa am 16.06.10 0:32 ]



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RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#4 von KurumiAino , 14.06.2010 07:00

Dürfen wir hier reinposten?
Nehm ich mal an
habs noch nicht gelesen (es ist 7 Uhr <<)
Aber wenn du etwas schreibst was vor der geschichte passiert heißt das für gewöhnlich prolog...hast nämlich 2 Epiloge drinnen^^


<3

 
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RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#5 von mausal , 14.06.2010 18:03

Zitat
Gepostet von Sakuraa
Da ich nun schon angefangen habe, werde ich auch die kapitel posten.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr sie euch durchlesen könntet und mir ein kurzes Feedback geben könntet.

Es ist einfach so:

Wenn es sterbenslangweilig ist oder mein Schreibstil schelcht ist, dann brauche ich nicht weiter zu schreiben.
Sollte es aber nicht (zu) schlecht sein, werde ich mir Mühe geben und weiter schreiben.

Danke im Vorraus Sakura*Kuromi



also, ich bin zwar was schreiben angeht nicht besonders begabt und kann dir auch ned fachmänisch sagen wie gut oder schlecht es ist, aber ich lese doch recht viel und kann dir zumindest meine Meinung sagen

und ich finde es nicht sterbenslangweilig und deinen schreibstil finde ich auch nicht schlecht du hast es in dem einem kapitel geschafft, dass ich irgendwie mitleid mit deiner hauptperson hab... grad die sache, dass es für sie völlig normal is gemobbt zu werden und du es auch so rüberbringst... sie ist unglücklich aber es is für sie nichts außergewöhnliches mehr.
also ich würde an deiner stelle weiter schreiben ich würde sie auch gerne weiterlesen =)

das storyboard find ich soweit gut, es kommt natürlich immer drauf an was man draus macht

 
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RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#6 von Sakuraa , 15.06.2010 15:02

uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuups...
ich hatte das mit den Prolog und Epilog bemerkt, aber vergessen auszubessern ^^°

danke schön KurumiAino

Und danke auch dir mausal_89.

Ich habe bereits die ersten 2 Kapitel fertig (und überarbeitet - wegen Rechtschreibfehlern und Zeitformen ^.~)
Und bin beim dritten gerade bei der korrektur.
Also werden diese auch bald folgen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir auch weiterhin mit Tipps und Kritik zur Seite stehen würdet ^^

Viele liebe Grüße und vielen Dank Sakura*Kuromi



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RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#7 von Sakuraa , 16.06.2010 03:04

I Ein Mädchen namens Kyoko

Die Sonne blendete mich, als ich aufwachte.

Ich hatte ein wenig Kopfweh und fiebrig fühlte ich mich auch. Vielleicht hatte ich mich erkältet, doch das war mir egal. Es war wohl doch noch nicht warm genug um nass draußen herum zu laufen. Wir hatten zwar den 17. April und fast täglich schien die Sonne, doch war es immer noch recht frisch für diese Jahreszeit.

Ich schreckte aus meinen Gedanken auf, als der Wecker auf meinem Nachtisch unangenehm laut schrillte. Also setzte ich mich auf um meinen Wecker abzustellen und streckte mich.

Ich saß auf dem Rand eines einfachen Holzbettes mit fliederfarbener Bettwäsche. Daneben stand ein kleiner Nachttisch aus Buche, in welchem ich meinen Schmuck und meine Schminkutensilien aufbewahrte.

Mir gegenüber stand mein ebenfalls buchefarbener Schreibtisch mit einem alten Computer darauf. Davor stand ein typischer, schwarzer Bürostuhl, auf welchem noch meine Schulsachen lagen. Zwischen Schreibtisch und Tür stand eine kleine, etwas welk aussehende Pflanze in einem magentafarbenen Übertopf. Sie hatte schon bessere Tage gesehen, doch ich war schon froh, dass ich sie länger als ein Jahr hatte, denn normalerweiße gingen Blumen bei mir innerhalb nur weniger Wochen ein.

Auf der anderen Seite der Tür hing ein kleiner, blauer Kalender mit Horoskopen meines chinesischen Sternzeichens: Drache.

Die angrenzende Wand wurde von einer Schrankwand eingenommen. Der Tür am nächsten war ein großes Bücherregal, in welchem meine mehr als 300 Mangas standen. Nur die unteren beiden Fächer enthielten keine Mangas. In dem untersten Fach lagen meine Sach- und Schulbücher und in dem Fach darüber meine Fantasy-Romane.

Die restlichen drei Schränke waren einfache, aber zweckgemäße Kleiderschränke. Wie auch alle anderen Möbel in meinem Zimmer waren sie aus Buche.
Die letzte Schranktür ging gerade so noch auf. Denn mein Bett füllte den übrigen Platz bis zur angrenzenden Wand fast komplett aus.

An meiner Decke hing eine blauviolette Lampe, in welche vier Glühbirnen passten. Mein Fußboden wurde von einem flauschigen, blauen Teppich bedeckt, auf welchem zwei Sitzkissen und eine Decke lagen.
Ich liebte es mich mit einer warmen Tasse Kakao und einem spannenden Buch auf den weichen Teppich zu legen und mich in die flauschigen, lilanen Decken einzukuscheln.
Mit schöner, ruhiger Musik aus meinem CD-Player konnte ich stundenlang so daliegen und lesen.

Eigentlich also ein ganz normales Zimmer - wenn da nicht eine kleine Besonderheit währe.
Die komplette Südost- und Südwestwand waren verglast, so dass ich einen ungehinderten und wunderschönen Ausblick auf den angrenzenden Park hatte.
Da unsere Wohnung im vierten Stock lag konnte ich fast den gesamten Park überblicken.
Im Frühling konnte ich überall die blühenden Kirschbäume betrachten, welche ich besonders liebte. Aber auch blühende Apfel- und Pflaumenbäume und Yasmin konnte man sehen.
Diese Glasfront war mir das liebste an meinem Zimmer.

Ich streckte mich noch einmal und stand auf.
Ein Blick auf meinen Wecker verriet mir, dass ich noch genug Zeit hatte.

Gemächlich ging ich zu meinem spiegellosen Kleiderschrank und holte meine Schuluniform heraus.
Auch wenn ich bereits seit vier Jahren in Deutschland lebte und ich oftmals belustigte Blicke zu geworfen bekam, so konnte ich doch nicht anders als tagtäglich meine Schuluniform anzuziehen.

Es war die Uniform meiner alten Schule.
Hier gab es keine Uniformen, doch in Japan, von wo ich mit meiner Familie nach Deutschland gekommen bin, schon.
Dort war es Pflicht eine Schuluniform zu tragen und ich konnte mir diese Angewohnheit einfach nicht abgewöhnen.

Die Schuluniform bestand aus weißen Kniestrümpfen, einem kurzen, grauen Faltenrock, einer weißen Bluse und einen ebenfalls grauen Blazer für den Winter. Dazu gab es eine graue Mütze und ein flaschengrüner Schlips.
An der gesamten Uniform gab es kleine Akzente in der gleichen Farbe so wie zum Beispiel das Schullogo auf den Strümpfen.

Nunfertig angezogen lief ich zu meinem Schreibtisch und packte meinen Schulranzen und stellte ihn mitnahmebereit auf den Schreibtischstuhl.

Danach lief ich in das gegenüber liegende Badezimmer um mich zu waschen und mir die Zähne zu putzen.

Anschließend nahm ich meine Bürste und kämmte mir meine hüftlangen, schwarzen Haare.
Kurz überlegte ich, ob ich sie offen lassen sollte, entschied mich dann aber dagegen. Ich flocht mir zwei Zöpfe und band sie mit flaschengrünen Haarbändern, welche zu meiner Uniform passten, zu.
Meine Haare frisierte ich mir meist nach Lust und Laune.

Als ich fertig war blickte ich in den Spiegel und sah ein gesund aussehendes und wohlgebautes Mädchen.
Ich war nicht zu dick und nicht zu dünn. Kurzum: Ich war zufrieden mit meinem Körper.

Meine Haare, welche mein Gesicht umrahmten, bildeten einen Kontrast zu meiner eher blassen Haut. Ich hatte typische asiatische Gesichtszüge und grüne Augen.
Auf sie war ich besonders stolz. Meine Großmutter war eine Halbamerikanerin und ich hatte meine grünen Augen von ihr geerbt.
Sie hatten eine ungewöhnlich smaragdgrüne Farbe und leuchteten unter meinen schwarzen Haaren hervor.

Ich verließ das Bad und schlenderte im das danebenliegende Wohnzimmer, in welchem unser Esstisch stand.
davor jedoch ging ich in die Küche um mir etwas Saft zu holen. Ich war die Einzige, die keinen Kaffee mochte.

Mein Blick blieb auf einem Kalender hängen, welcher in der Küche an der Wand hing.
Bis zu meinem Geburtstag hatte ich noch mehr als ein halbes Jahr Zeit, doch zuerst war meine kleine Schwester Yume an der Reihe. Sie hatte bereits nächste Woche Geburtstag und ich hatte immer noch kein Geschenk.
Allerdings hatte ich bereits eine Ahnung was ich ihr schenken würde. Vor ein paar Tagen hatte ich zufällig gehört, wie sie unserem Bruder Tsubasa von einer kleinen, blauen Lederhandtasche erzählt hatte, welche sie sich kaufen wollte, sobald es Taschengeld gab.

Erst hatte ich gedacht Tsubasa hätte ihr die Tasche gekauft, doch er hatte Mutter beim Frühstück gestern - als Yume schon weg war - erzählt, dass er ihr Konzerttickets für ihre Lieblingsband besorgt hatte.
Ein Student aus seinem Kurs hatte ihm einen guten Preis gemacht, da sein Vater einen Musikladen hatte und so billig an Tickets kam.

Mein Entschluss stand fest.
Nach dem Unterricht würde ich ihr diese Tasche kaufen.

Ich wand mich von dem Kalender ab und dem Kühlschrank zu.


ENDE des ersten Kapitels ^^°
Ich bitte auch diesmal wieder um Feedback :cry:*verbeug*

Ps. Ich bin erstaunt das alles in einen Post passt o.O
Ich hatte schon mal eine alte (und dumme) Geschichte wo anders gepostet (war ein Geschenk für eine Freundin) und da habe ich ganze 5 Posts machen müssen :omfg:

PPS. Hab grade gemerkt, das das Forum keinen Unterschied zwischen Zeilenumbruch und neuem Absatz macht...:drop:
Darum sind das so viele Absätze...:hmm:
Sry...:cry:



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RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#8 von Ikkei ( gelöscht ) , 17.06.2010 11:27

An sich finde ich die Geschichte und auch deinen Stil nicht schlecht Sogar ziemlich gut. Hin und wieder grammatikalische Fehler, aber das passiert eben mal.
Was für mich ein wenig unschlüssig ist, ist wie Kyoko es schafft, von sich selbst ein so positives Bild zu haben wo sie doch derart gemobbt wird.
Aber vielleicht enthüllt sich das ja später noch

Alles in allem: schön zu lesen

Ikkei

RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#9 von Sakuraa , 17.06.2010 20:24

Danke auch dir für deinen Kommentar^^

Kannst du mir vielleicht sagen, welche Grammatikalischen Fehler?

Das ist eben Teil ihres Charackters.
Wenn ihr möchtet kann ich auch gerne in einem extra Thread meine Hintergrundinfos wie Steckbriefe, Grundrisse der Wohnung und der einzelnen Zimmer, das Aussehen der Schuluniform und anderes posten.

Und so positiv ist sie auch nicht.

Die hauptaussage meiner Geschichte ist ja, dass sie mit der Zeit sich selber mag.

Selbstwertgefühl muss nicht immer in erster Linie mit dem äußeren zu tun haben.

sie ist ganz zufriedenmit ihrem Körper, aber im nächsten Kapitel, wenn es dan um ihre familie geht merkt man dass sie den vergleich mit ihren Geschwistern nicht mag.

Im vergleich zu diesen beiden erfolgreichen geschwistern kann sie nicht mithalten.
Das macht ihr viel mehr aus.
Und dann ist da ja auch noch ihre situation in der Klasse.

Oder kommt das nicht so sehr heraus wie es sollte?

Vielen Dank noch mal

sakura*kuromi



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RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#10 von Sakuraa , 08.11.2010 13:44

Wo ich gerade davon gesprochen habe...
hatte hier vergessen weiterzu posten...

Also erst einmal Kapitel 2:

II Eine tolle Familie?

Die Küche war ein kleiner Raum, welcher ganz in Gelbtönen gehalten war.

Der Kühlschrank war Teil einer quitschegelben Küchenfront mit Glanzoptik, die die Küche dominierte. An der rechten Seite der Fensterfront, welche von schlichten Vorhängen umgeben war, befanden sich offene Regale, welche voll mit Tulpen, Traubenhyazinthen und Osterglocken in sonnengelben Übertöpfen standen. Neben diesen offenen Regalen stand auch noch ein schlichter Holztisch vor der Glasfront.
Ursprünglich war er einmal buchefarben, doch auch er war gelb. Meine Mutter hatte ihn vor längerer Zeit schon einfach in einem maisgelb lackiert.
Das der Tisch nicht fachmännisch lackiert war, merkte man an den Spuren von heruntergelaufenen Lacktropfen und der ungleichmäßigen Dicke der Lackschicht.

Auch die fünf Stühle, welche an dem Tisch standen, waren dem maisgelben Lack zum Opfer gefallen.
Links davon befand sich die Küchenfront mit dem Kühlschrank und der Spüle. Ebenfalls Teil der Küchenfront waren der Herd, die Spülmaschiene und eine Mikrowelle.

Gegenüber der Küchenfront war die Tür zum Vorratsraum, welcher klein und in seinem ursprünglichen grauton erhalten geblieben war. Daneben stand ein Regal mit Kräutertöpfen und eines mit Gewürzen. Die Wand in welcher sich die Tür zum Flur befand, war vollgehängt mit Photos und Bildern. Auch der Kalender hing dort.

Mit dem Saft in der Hand ging ich in unser Wohnzimmer, welches zugleich unser Esszimmer war.

Zwischen Küche und Wohnzimmer befand sich eine Tür, wodurch man nicht erst durch den Flur gehen musste.

Komt man von der Küche ins Wohnzimmer steht gleich links von der Tür der Esstisch. Er war größer als der Tisch in der Küche und ebenfalls von fünf Stühlen umstellt. Ein weiterer Unterschied war, dass dieser noch buchefarben war.
Er stand in der Zimmerecke zwischen der Tür die in die Küche führte, und in welcher ich gerade stand, und der Tür in der angrenzenden Wand, welche in den Flur führte.
Auf der anderen Seite dieser Tür stand eine schwarze Leder-Eckcouch mit silbernen applikationen und Füßen. Davor stand ein ebenfalls schwarzer und niedriger Holztisch.
Neben der Couch stand ein großes Bücherregal aus dem gleichen schwarzen Holz, welches mit den verschiedensten Büchern meiner Eltern bestückt war.

Zwischen Bücherregal und der Fensterfront stand eine kleine, aber sehr hübsch und gesund ausehende Grünpflanze.
Vor der Fensterfront selbst hingen Raffrollos, so dass man das Zimmer abdunkeln konnte um besser fernsehen zu können.
In der anderen Ecke der Fensterfront stand der Fernseher.

Ein großes Gemälde füllte den Raum zwischen denm Fernseher und der Küchentür. Es war nicht wertvoll, doch sehr schön und elegant.
An der Decke hing eine elegant aussehende Lampe und der Boden war mir weißem Teppich verdeckt.

An dem Esstisch saß meine versammelte Familie, was nicht oft vorkam.
Mir am nächsten saß meine Mutter.
Sie war eine kleine und zierliche Frau bei der sich bereits die ersten Anzeichen des Alters bemerkbar machten. So war ihr schulöterlanges, gewelltes und einst schwarzes Haar nun mit grauen Stränen durchzogen und um die klaren, braunen Augen, welche die Farbe von Mokkabohnen hatten zeigten sich bereits die ersten Fältchen.

Fremde schätzten diese Frau meistens auf Ende Vierzig, was ihrem richtigen Alter - nämlich 51 Jahre - recht nahe kam. Sie trug eine kleine, gelbe Schürze über einem schlichten, braunen Rock und einer nicht minder schlichten Bluse. An den Füßen trug sie die typischen, weißen Pantoffeln, welche jeder bei uns trug. Als asiaten hatten wir die Angewohnheit keine Schuhe in der Wohnung zu tragen und trugen desshalb immer diese Pantoffeln.

Ihr gegenüber saß mein Vater.
Er war ein für asiaten recht großer Mann und war 55 Jahre alt.
Er hatte dunkle Ringer unter den hellbraunen Augen, welche von der vielen Arbeit und den schlaflosen Nächten herrührten.

Seine Augen wirkten glasig, was bei ihm recht oft vorkam, da er gerne mal zu tief ins Glas schaute um dem Stress auf der Arbeit zu entkommen.
Bereits hier an der Tür konnte ich seine Alkohol-Fahne riechen.

Ich hasste diesen Geruch.
Wenn er getrunken hatte war er meist unausstehlich. Doch im Moment saß er nur still und mit verbittertem Blick vor seinem Frühstück.
Ich hoffte, dass es so bliebe.

Daneben saß mein älterer Bruder Tsubasa.
Er liebte Sport aller Art und das sah man ihm auch an. Er war schlank, drahtig und druchtrainiert.

Seine schwarzen, dicken Haare waren genau die Gleichen wie Vater sie hatte, nur dass er sie zu einer Igel-Frisur gestylt hatte. Er sah gut aus und das wusste er.
Diesen Vorteil spielte er bewusst aus, indem er den Mädchen der Reihe nach den Kopf verdrehte und sie benutzte wie er wollte.

Er war 22 Jahre alt und studierte um Sportmediziner zu werden. Wenn er nicht immer seine Launen an mir auslassen würde und er es nicht mehr als Hobby betrachten würde mich zu blamieren und zu quälen, könnte ich ihn wirklich gut leiden.

Am Kopfende des Tisches und am weitesten von mir entfernt saß meine kleine Schwester Yume.
Sie war klug, 14 Jahre alt, war hübsch wie eine Puppe und bei allen beliebt.

Ihre hüftlangen, lockigen Haare hatte sie zu einem rötlichen Braunton aufgehellt und trug gerne mädchenhafte Kleider. Teilsweise standen sie ihr so gut, dass es so aussah als ob diese Kleider speziell für sie genäht worden währen. Ihre goldfarbenen Augen passten hervorragen in ihr zartes Gesicht.
Sie hatte gute Noten und war Schulsprecherin.
Unsere Eltern wahren sehr stolz auf sie, sogar noch mehr, als auf meinen leichtlebigen Bruder.

Ich seufzte und ging zu dem letzten, freien Stuhl, welcher zwischen meiner Schwester und meiner Mutter und gegenüber von meinem Bruder stand.

Ich setzte mich.
Sie nahmen von mir keine Kenntniss und aßen schweigend weiter. So wie immer. Ebenfalls schweigend nahm auch ich nun mein Frühstück, dass aus süßer Eierrolle, Nattou - einer Art gegorener Sojabohnen - und einer Suppe bestand, ein.

Als ich kurz zu meiner Mutter sah, bemerkte ich, dass auch sie dunkle Ringe unter den Augen hatte. Vermutlich hatten sich meine Eltern wieder bis tief in die Nacht gestritten.

Als sie dann ihren Arm hochhob sah ich unter ihrem Ärmel wieder neue, blaue Flecke.
Vermutlich hatte Vater sie wieder im Rausch geschlagen. Das kam in letzter Zeit häufiger vor.

Schnell schaute ich wieder weg und tat so, als hätte ich nichts gesehen.
Doch Vater hatte meine Miene schon gesehen.

Wir alle wussten, dass Vater es bereute, aber im Rausch doch immer wieder die Beherrschung verlor.
Darum sprachen wir nicht darüber. Es hatte nur zur Folge, dass sich Vater noch mehr betrank um der Realität zu entfliehen.

Mit seinen, vom Alkohol glasigen Augen starrte er mich wütend an und blaffte: "Passt dir etwas nicht?".
Der Alkoholgeruch, der er dabei verströmte, war penetrant.

Mit einem Ruck stand er auf.
Er wirkte bedrohlich, wie er mich so mit gereiztem Gesichtsausdruck und glasigen Augen anstarrte.
Auch alle anderen starrten mich an.

"Nein, nichts.", antwortete ich so teilnahmslos wie möglich und aß weiter. Ich hoffte, dass er zu müde war um sich lange zu streiten.

Ich hatte Glück.
Noch über eine Minute lang starrte er mich an und sagte dann mit unterdrückter Wut in der Stimme: "Danke für das Essen. ICh gehe dann mal zur Arbeit!".

Sein noch fast unberührtes Frühstück ließ er stehen, wandte sich ab und ging.
Ich atmete auf.

Erst als er weg war traute ich mich wieder aufzublicken.
Mutter sah mich vorwurfsvoll an und sagte seufzend: "Ach Kyoko, was hast du nun schon wieder angestellt?".
Kopfschüttelnd stand sie auf um Vaters und ihr Geschirr weg zu räumen.

"Du solltest doch mittlerweile wissen, dass sie immer so dumme Sachen anstellt, Mutter", sagte Yume vorwurfsvoll und starrte mich abschätzend an.

Ich hatte nicht so gute Noten wie sie, war nicht so hübsch wie sie und auch nicht so sportlich wie unser Bruder.
Kurz: Ich war unter ihrer Würde.
Sie schämte sich für mich und wollte nichts mit mir zu tun haben.

Doch wenn andere dabei waren, tat sie so, als währen wir ein Herz und eine Seele.
Das tat sie, damit niemand auf die Idee käme, dass sie, die Schülersprecherin, sich mit ihrer Schwester stritt. Den Anderen spielte sie immer die heile Welt vor, so wie zum Beispiel an dem Tag, an dem sie die Tasche entdeckt hatte.

Bei Tsubasa war es das selbe.
Auf seine hübsche und erfolgreiche Schwester war er stolz, doch für mich, die immer nur mittelmaß war, hatte er nur Verachtung übrig.

Darüber gab es oft Streit und meine Mutter gab stehts mir die Schuld. Sie meinte, dass ich mich doch einfach mehr anstrengen sollte um so keine Schande mehr für die Familie zu sein. Aber ich war es gewohnt. Es war schon immer so gewesen und wird sich auch jetzt nicht mehr ändern.

"Ich bin fertig. Danke für das Essen.", sagte ich, stand auf, gab meiner Mutter das Geschirr und wollte gerade raus gehen, als meine Mutter sagte: "Du hast was vergessen!", und auf den Tisch zeigte.

Dort stand noch der Saft.
"Tut mir leid.", antwortete ich und holte den Saft.
Beim gehen rief Tsubasa mir hinterher: "Idioten-Kyoko, vergiss nicht auch noch dein Hirn wenn du gehst!", und lachte laut. Ich ignorierte ihn und verließ das Wohnzimmer.
Solche Sprüche war ich schon lange gewohnt.

Ich stellte den Saft zurück in den Kühlschrank und ging in mein Zimmer. Dort holte ich schnell meinen bereits fertig gepackten Ranzen, ging dann zur Garderobe und zog mir meine Schuhe und meinen zur Uniform gehörenden Blazer an.

"Ich bin dann weg!", rief ich noch, bevor ich schnell die Tür hinter mir schloss.
So blieben mir weitere Kommentare von Yume und Tsubasa erspart.

___Ende des zweiten Kapitels___

Ich bitte um Kommentare und eure Meinungen dazu^^



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RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#11 von Sakuraa , 03.12.2010 19:54

So nun das 3. Kapitel^^

III Freunde? ~ Nein, Danke!

Als ich aus der Tür trat, schaute ich nach oben.
Es war schönes Wetter, die Sonne schien und abgesehen von ein paar kleinen Wölkchen war der Himmel strahlend blau.
"Genug in den Himmel gestarrt!", dachte ich mir und lief los, denn ich wollte ja nicht zu spät kommen.
Ich lief schnell und bereits nach 20 Minuten hatte ich den Bahnhof erreicht. Nun musste ich warten. Der Bus würde erst in ein paar Minuten abfahren.
Ich schaute mich um.
Überall standen kleine Grüppchen von Schülern, welche sich angeregt über den letzten Tag, die Schule, oder irgendetwas anderes unterhielten. Dazwischen standen einige Schüler alleine und warteten noch auf ihre Freunde.
Der Bus kam. Zusammen mit einer Schar Schüler stieg ich in den ?us ein, zeigte meine Fahrkarte und schaute mich um.

Vorne war der Bus bereits voll besetzt.
Weiter hinten saß ein Mädchen, welches etwa in meinem Alter war, und winkte hektisch.
Sie winkte um ihre Freundin auf einen freien Platz hinzuweißen, welchen sie ihr frei gehalten hatte.
Natürlich war niemand da, der auf mich wartete.

Auch unter den anderen Schülern, die sich inzwischen in den Bus gequetscht hatten und nun zusammen mit ihren Freunden einen Sitzplatz suchten, oder wie das Mädchen hinter mir zu einem freien Platz gewunken wurden,war niemand der auf mich wartete.
Ich hatte Glück. Ich bekam noch einen Sitzplatz in der hinteren Ecke des Busses. Ich saß allein.
Nach einer halben Stunde erreichte der Bus die Schule und die Schüler strömten heraus.
Als ich ausstieg, bemerkte ich ein paar Mädchen aus meiner Klasse. Ich wünschte ihnen einen guten Morgen, dich sie ignorierten mich und ich ging weiter.
Auf dem Schulhof angekommen schaute ich auf meine Uhr. Ich hatte noch einige Minuten Zeit und setze mich unter einem blühenden Kirschbaum auf eine Bank.
Während ich mir die Kirschblüten anschaute schweiften meine Gedanken ab.
Ich erinnerte mich an das Kirschblüten-Fest, genannt „Hanami“, in meinem Heimatland. Dort hatten wir jedes Jahr anlässlich des Festes tagsüber unter den Kirschbäumen gesessen und gepicknickt.
Vater war extra früh aufgestanden und mit einer Decke und etwas Tee bepackt vorgegangen um uns einen schönen Platz zu reservieren.
Manchmal begleitete Tsubasa ihn.
Yume und ich schauten Mutter zu, wie sie allerlei Köstlichkeiten zubereitete und in den Picknickkorb packte.

Dabei summte sie immer fröhlich und ab und an durften Yume und ich ihr helfen.
Abends zogen wir unsere Kimonos an, die sie für uns genäht hatte und besuchten alle zusammen die kleinen Feste die überall in den Schreinen und Tempel veranstaltet wurden.
Ich mochte die Kirschblüten.
Sie waren zarte und wunderschöne, zierliche Blüten, welche jedes Jahr wie Schneeflocken zu Boden rieselten und ihn wie einen flauschigen, rosa-weißen Teppich aussehen ließen.
Es klingelte.
So in meine Gedanken versunken hatte ich vollkommen die zeit vergessen. Ich beeilte mich und schaffte es noch vor meinem Lehrer das Klassenzimmer zu betreten.
Die Mädchen, welche ich vorhin auf dem Schulhof gesehen hatte, saßen natürlich schon auf ihren Plätzen und kicherten, als sie sahen, dass ich beinahe zu spät gekommen währe.
Die anderen schauten auf, da sie wissen wollten warum sie lachten, folgten ihren Blicken zu mir und lachten ebenfalls.
Nervös betrat ich das Klassenzimmer und grüßte alle freundlich, doch es war bereits normal, dass sie mich ignorierten und weiterlachten.
Ich ging zu meinem Platz und setzte mich.
In diesem Augenblick betrat unser English-Lehrer, Herr Wink, den Klassensaal.
Während er sich zum Lehrerpult begab beruhigten sich die anderen und die Klasse wünschte ihm einen guten Morgen.
Er grüßte zurück.

Herr Wink war ein recht alter Lehrer, welcher sich kurz vor dem Ruhestand befand. Er trug immer mit Karos gemusterte Pullunder und eine schwarze Stoffhose, welche durch die Kreide im Laufe des Tages immer heller wurde.
Er setzte sich und suchte seine Unterlagen heraus.
Für einen kurzen Augenblick sah man nur noch seine runde, kahle Stelle am Kopf. Er hatte nur noch ein paar grau-braune Haare, welche in einem Kranz von einem Ohr über den Hinterkopf bis zum anderen Ohr wuchsen.
Sein Gesicht war vom Alter gezeichnet und wieß unzählige Fältchen auf.
Unter einer schlichten, silbernen Brille strahlten grau-grüne Augen, welche immer fröhlich aussahen.
Sein Unterricht war zuweilen langweilig, doch er war ein netter und offener Lehrer, welcher kurze Schulausflüge liebte und auch viele mit uns unternahm.
Wenn er in Rente ging, würden wir ihn sicher sehr vermissen.
Nachdem er alle Unterlagen herausgesucht hatte begann er seine Unterrichtsstunde.
Er teilte mehrere Blätter mit einer englischen Kurzgeschichte aus, welche wir zuerst lesen und anschließend Fragen dazu beantworten sollten. Danach machten sich die Schüler mehr oder weniger eifrig an die Arbeit.
Nach einer halben Stunde waren wir fertig und gaben die Blätter zurück.
Herr Wink grinste uns an: „So, nun wollen wir mal sehen…“.

Er schaute aus dem Fenster hinaus und meinte dann: „Eigentlich wollte ich den Rest der Stunde und die Nächste damit verbringen, euch Grammatik beizubringen...“ er seufzte: „Aber die Sonne scheint so schön und ich würde mir lieber ein Eis holen und anschließend im Park ein paar Denkmäler anschauen…“.
Nach einem weitern Blick aus dem Fenster fügte er zwinkernd hinzu: „Aber vielleicht möchtet ihr ja auch ein Eis essen, auch wenn es trotz der Sonne noch ein bisschen frisch ist… Wollt ihr?“.
Natürlich wollten wir und packten unsere Sachen zusammen. Herr Wink ermahnte uns in den Schulfluren leise zu sein und dann gingen wir los.
An der Treppe wurde ich plötzlich angerempelt, so dass ich beinahe hinunter fiel. Erst dachte ich es währe wieder einmal Elisa gewesen, doch diese war bereits am Fuß der Treppe angelangt.
Ich schaute mich um und entdeckte Sabrina, welche mich hämisch grinsend anschaute und fragte: „Na? Wieder mal gestolpert?“
Mit dieser Bemerkung ging sie an mir vorbei und schloss sich wieder ihren Freundinnen an, welche über mich lachten.
Ich schaute ihr hinterher.
Früher war sie einmal meine Freundin gewesen. Sie fuhr zusammen mit mir zur Schule und wir unternahmen fast täglich etwas zusammen.
Ich hatte ihr vertraut.

Sie wusste alles von mir, kannte alle meine Geheimnisse. Wir verstanden und gut und hatten Spaß.
Doch als die anderen anfingen gegen mich zu sticheln, zog sie sich zurück.
Wir hatten immer weniger Kontakt, bis wir uns vollkommen distanziert hatten. Es tat weh das mit ansehen zu müssen, doch am meisten hatte es mich verletzt, dass sie alles was sie von mir wusste Elisa erzählt hatte um in ihren Freundeskreis aufgenommen zu werden.
Sie hatte mich verkauft.
Aber sie war nicht die Einzige.
Mit meinen anderen Freunden lief es genauso. Sie wandten sich von mri ab und schlossen sich denen an, welche gegen mich gingen.
Ich hatte es aufgegeben mir Freunde zu suchen.
Wer möchte schon mit dir befreundet sein, wenn er oder sie Gefahr läuft dann selbst in die Schussbahn zu gelangen.
Ab und an kam mal jemand auf mich zu und wollte sich mit mir anfreunden, doch wenn ich es dann versuchen wollte, liefen sie gleich zu Elisa um ihr zu erzählen, was sie über mich wissen.
Mittlerweile waren wir im Eiscafé angekommen.
Es gab ein gedränge, da alle versuchten mit ihren Freunden an einen Tisch zu kommen. Ich wartete ab bis alle saßen und setzte mich dann auf einen frei gebliebenen Platz.
Da ich ja noch die Tasche für Yume kaufen wollte, konnte ich jetzt nicht zu viel Geld ausgeben. Also bestellte ich mir nur einen Eistee.

Die Anderen unterhielten sich ausgelassen und ließen sich ihr Eis schmecken.
Das lenkte sie zum Glück von mir ab, so dass ich in aller Ruhe meinen Eistee trinken konnte.
Wir bezahlten und machten uns dann auf den Rückweg. Außer den üblichen Sticheleien verlief der Tag nun ruhig.
Nachdem es geklingelt hatte, packten alle ihre Sachen zusammen und begaben sich auf den Heimweg.
Ich nahm meine Tasche und ging los.
Auf dem Weg in die Stadt sah ich immer wieder kleine Grüppchen von Schülern, die in einem Café saßen und sich unterhielten. Manche machten dabei gemeinsam Hausaufgaben, doch diese waren eindeutig in der Unterzahl.
Die meisten Schüler waren mit Freunden hier um zu shoppen und sich gegenseitig dabei zu beraten.
Ich ging weiter durch die Stadt, schaute mir die Auslagen in den Schaufenstern an und sah immer wieder andere Schüler. Auch ich war früher oft mit meinen Freunden in der Stadt um zu shoppen, doch diese Zeiten gehörten der Vergangenheit an.
Auch mit Sabrina war ich oft hier gewesen.
Ich hatte den gesuchten Laden erreicht und ging hinein.
Suchend schaute ich mich um, konnte die blaue Tasche aber nirgendwo entdecken. Also suchte ich einen verkäufer und fragte diesen.
Ich hatte Glück und die Tasche war noch da.

Der Verkäufer hob sie mir aus dem Regal und packte sie mir als Geschenk ein.
Nachdem ich bezahlt hatte verließ ich das Geschäft und schlenderte noch ein bisschen durch die Stadt.



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RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#12 von Sakuraa , 03.12.2010 19:54

4. ^^

IV. Eine trostlose Welt
Während ich so durch die Fußgängerzone schlenderte sah ich immer wieder Schüler, die fröhlich mit ihren Freunden durch die Stadt liefen.
Ich beneidete sie.
Wie gern würde ich jetzt mit Freunden durch die Geschäfte streifen oder in einem Café sitzen.
Doch ohne Freunde geht das schlecht.
Ich seufzte und lief weiter gedankenversunken umher.
Wie sehr hatte sich doch mein Leben verändert!
Durch Vaters Versetzung sind wir nach Deutschland gezogen. Wie aufgeregt ich war!
Ein neues Land, eine neue Schule, neue Freunde, eben ein ganz neues Leben.
Am Anfang war das auch so.
Da das Schuljahr in Japan bereits im Frühling endet hatte ich über drei Monate Zeit mich einzuleben.
Ich lernte neue Freunde kennen und hatte eine schöne Zeit. Mit ihnen verabredete ich mich zum Shoppen, oder um durch Cafés zu ziehen. Sie nahmen mich mit auf ihre Schulfeste und in ihre Vereine.
Wir waren viel unterwegs.
Ob Kino, oder Schwimmbad, wir waren fast überall zu finden. Natürlich gingen solche Sachen nur nachmittags oder an Wochenenden, denn abgesehen von mir gingen ja alle zur Schule.

Einmal durfte ich sogar mit der gesamten Familie einer Freundin erst in ein großes Erlebnisbad und dann in einen Freizeitpark mit einem großen Aquarium mitkommen.
Unsere Eltern waren froh und stolz, dass wir uns in so kurzer Zeit schon so gut eingelebt hatten.
Auch als ich nach den Sommerferien in die Schule kam war alles in Ordnung. Ich freundete mich mit Sabrina an und verbrachte meine ganze Zeit in der Schule mit ihr. Meine Noten waren noch nie die Besten, doch kam ich gut mit allen aus.
Tsubasa begann zu studieren und Yume wurde sogar zur Schulsprecherin gewählt. Unsere Eltern freuten sich für uns und waren stolz.
Vater machte die Arbeit viel Freude und er war immer gut gelaunt und Mutter hantierte fröhlich singend in der Wohnung oder traf sich auf einen Kaffee mit den Nachbarn.
Es hätte so schön weitergehen können, doch hatte es nicht sein sollen.
Nach und nach ging immer mehr schief.
Im nächsten Schuljahr kam Elisa in meine Klasse und begann alle gegen mich auf zu hetzen.
Vater bekam einen neuen Vorgesetzten, der Ausländer nicht leiden konnte und ihm immer wieder Steine in den Weg legte. Daraufhin wurde Vater mürrisch und begann mit der Zeit immer mehr Alkohol zu trinken. Seine schlechte Laune reagierte er dann zu Hause ab.

Darum, und auch weil die Nachbarn sie um so eine „tolle“ Familie beneideten, zog sich Mutter immer mehr zurück und verkroch sich hinter ihren Büchern und Geschichten.
Plötzlich hörte ich wie ein kleines Mädchen kicherte und konnte gerade noch stehen bleiben bevor ich gegen eine Laterne lief. Ich war so in Gedanken gewesen, dass ich meine Umgebung vollkommen vergessen hatte.
Ich schüttelte den Kopf um die Erinnerungen los zu werden und begab mich auf den Heimweg.



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RE: Sakura*Kuromi versucht sich an einer Geschichte

#13 von Sakuraa , 03.12.2010 19:57

und das 5. ^^

Nun ist der erste Bereich des Romanes abgeschlossen ^^7Bitte gebt mir einen kleinen kommi was ihr davon haltet^^

V. Überraschendes Verhalten
Yume feierte ihren Geburtstag mit Freunden im Vergnügungspark.
Ich hatte ihr die Tasche beim Frühstück gegeben. Es war die Richtige gewesen – ok, es gab ja auch nur eine blaue Tasche – aber Sorgen hatte ich mir dennoch gemacht.
Zum Glück vollkommen umsonst.
Die nächsten Monate verliefen ohne große Vorkommnisse und ich hatte meinen gewohnten Tagesablauf.
Irgendwie hatte ich das Schuljahr überstanden und saß nun in der letzten Schulstunde vor den Sommerferien. Wir hatten noch eine halbe Stunde vor uns und Frau Rekke begann unsere Zeugnisse auszuteilen.
Auf eine Feier hatten wir verzichtet, oder eher gesagt hatten wir sie verschoben. Wir wollten am ersten Schultag ein klasseninternes Fest veranstalten, was wir auch schon mit allen Lehrern besprochen hatten.
Wir wollten in den ersten vier Stunden gemütlich Frühstücken und danach eventuell noch wo anders hingehen.
Als mein Name aufgerufen wurde, ging ich nach vorne um mein Zeugnis entgegen zu nehmen.
Die meisten Noten hatten die Lehrer uns bereits verraten, doch alle wusste ich nicht. Ich ging zu meinem Platz und schaute mir die Noten an.
Ich sah viele Dreier, ein paar Zweier, eine einsame Eins in Musik, mehrere Vierer und zwei Fünfer.

In Französisch war ich einfach nicht gut und freute mich schon es im nächsten Jahr endlich abwählen zu können.
Die zweite Fünf hatte ich in Geschichte. Ich mochte dieses Fach nicht besonders, da der Unterricht so monoton war, dass man seine ganze Aufmerksamkeit brauchte um nicht einzuschlafen und sich darum nicht auf den Unterrichtsstoff konzentrieren konnte.
Zumindest erging es mir so.
Ich nahm meinen Block und rechnete meinen Notendurchschnitt aus.
3,3 war zwar nicht mein bester Durchschnitt, doch hatte ich auch schon schlechtere gehabt. Also war ich im Grunde ganz zufrieden damit
Auf einmal tauchte ein Kopf über meiner Schulter auf.
Es war Elisa. Sie hatte mein Zeugnis gesehen und sagte enttäuscht: „Du bist also auch dieses Jahr nicht sitzen geblieben…“, und seufzte: „Dann müssen wir dich ja noch länger ertragen! Ich war mir so sicher, dass wir dich endlich los sind… Na dann. Hoffe du hast schlechte Ferien!“, und ging grinsend zu ihrem Platz.
Ich ignorierte das einfach und begann meine Sachen einzupacken.
Konnte es nicht früher klingeln? Ich wollte einfach nur hier raus und freute mich schon auf sechs Wochen Ferien ohne spitze Bemerkungen und Bloßstellungen.
Frau Rekke schien mich erhört zu haben, denn kurz darauf entließ sie uns in die Sommerferien.

Die meisten anderen Schüler saßen noch in ihren Klassen und warteten darauf, dass sie auch endlich gehen durften.
Die Schulstraße und der Schulhof waren voller wartender Schüler.
Sie wollten mit ihren Freunden den Beginn der Sommerferien feiern und warteten nun auf diese.
Ich musste nicht warten. Auf wen denn auch?
ich nahm meine Tasche und machte mich auf den Weg in die Stadt.
Es war noch früh am Tag und ich wollte noch etwas durch die Geschäfte bummeln. So konnte ich den Zeugnisvergleich mit Yume noch ein bisschen vor mir herschieben. Mit Sicherheit hatte sie wieder ein Einser-Zeugnis.
Kurz darauf schlenderte ich bereits durch die Fußgängerzone und ging ab und an in ein Geschäft hinein.
nach zwei Stunden hatte ich einen Rock, zwei CDs und eine niedliche Kette erstanden.
Nun war es langsam an der Zeit mich auf den Heimweg zu machen, doch vorher wollte ich noch einen letzten Abstecher in meinen Lieblings-Buchladen machen.
Das Erste was mir auffiel als ich den Laden betrat war das hektische Treiben der Mitarbeiter. Ich wunderte mich was los ist und fragte nach.
„Wir haben in einer halben Stunde eine Signierstunde und müssen deshalb noch einiges tun.“, sagte die Mitarbeiterin und zeigte auf ein Plakat.

Neugierig geworden, wer wohl kommt, lief ich zu dem Plakat und las es mir durch.
Ungläubig starrte ich das Plakat an und las es noch einmal.
Meine absolute Lieblings-Mangaka gab hier heute eine Signierstunde und ich wusste es noch nicht einmal.
Schnell lief ich zu dem Regal mit den Mangas und suchte mir ihre neueste Veröffentlichung heraus, wegen welcher ich überhaupt erst hierhergekommen war.
Ich bezahlte das Buch an der Kasse und stellte mich an den mittlerweile aufgebauten Tisch.
Zwar musste ich noch eine gute halbe Stunde warten, doch war ich so schon einmal die Erste in der Schlange.
Ich konnte nichts dagegen tun und so stand ich hibbelig und mit einem Dauergrinsen im Gesicht vor einem noch leeren Tisch.
Wer mich sah musste mich wohl für verrückt halten, aber ich konnte mir das Grinsen einfach nicht verkneifen.
Dann ging es endlich los.
Ein Mitarbeiter legte Papier und Stifte bereit und dann kam sie.
Ich war total aufgeregt. Ich hatte mir schon lange gewünscht einmal zu einer ihrer Signierstunden zu gehen, doch es nie geschafft.
Ich ließ mir das Buch signieren und während sie mir eine Zeichnung anfertigte konnte ich mich sogar eine Weile mit ihr unterhalten.

Dass ich nach Hause musste hatte ich vollkommen vergessen, auch das Zeugnis war in Vergessenheit geraten.
Nachdem ich fertig war ging ich zur Seite um der Nächsten Platz zu machen.
Aber gehen wollte ich noch nicht. Ich setzte mich etwas abseits und schaute ihr über eine halbe Stunde lang zu.
Dann fiel mein Blick auf eine Spielkonsole, welche an sichtlich der Signierstunde aufgebaut worden war.
Es war ein Tanzspiel bei dem man in einer bestimmten Reihenfolge auf die Pfeile auf der Matte treten musste.
Ich liebte solche Spiele.
In Japan war ich mit meinen Freunden oft in Spielhallen und hatte es schon oft gespielt.
Anscheinend traute sich keiner so recht vor allen zu tanzen. Darum ging ich zu einem Cosplayer, der unentschlossen vor der Matte stand und fragte ihn, ob er nicht mitspielen wollte.
Erst schaute er mich verwirrt an, doch lächelte er dann und stellte sich auf die Matte. Ich tat dasselbe und ein Mitarbeiter startete das Spiel.
Nachdem ich das Spiel so lange nicht mehr gespielt hatte war ich unsicher, doch bereits nach einer halben Minute hatte ich mich wieder eingewöhnt und tanzte ausgelassen auf der Matte.
Auch mein Gegner tanzte nicht schlecht und ich nahm an, dass auch er dieses Spiel nicht zum ersten Mal spielte.

Am Ende hatte ich knapp gewonnen. Gerade mal fünf Punkte Vorsprung hatte ich.
Ich lachte und freute mich. Anschließend machte ein Mitarbeiter noch Polaroid-Fotos von dem Cosplayer und mir, von denen jeder eines bekam.
Wir wurden gefragt, ob die Bilder von unserem Tanz und das Bild von eben eventuell ins Internet gestellt werden, oder auf einem Plakat aufgehängt werden dürften.
Dann war die Signierstunde zu Ende.
Viel zu spät aber glücklich machte ich mich auf den Heimweg.
So ausgelassen und fröhlich hatte ich mich schon lange nicht mehr gefühlt.
Fröhlich vor mich hin summend lief ich zur nächsten Haltestelle, von der aus ich dann mit dem Bus nach Hause fuhr.

Wie immer bitte ich um eure kommentare, tipps und kritiken^^

*so macht dann heute 3 neue Kapitel XD*
*muss dringend mal weiterschreiben XD
ich stecke bei Kapitel 7 fest XD*
*Habe seit Tagen extremes Gehirnwuseln... blöde erkältung >-<*



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Kiriban #91

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